St. Albertus Magnus Ottobrunn

Homepage • Nach oben • Predigten vor 1999 • Predigten 1999 • Predigten 2000 • Predigten 2001 • Predigten 2002 • Predigten 2003 • Predigten 2004 • Predigten 2005 • Predigten 2006
 

   

Predigten 2000


Werner Persy, Handreichungen, Aquarell 1997
Hier wurden Predigten aus dem Jahre 2000 gesammelt, die sich vorwiegend mit Situation und Zukunft von Gemeinde und Kirche auseinandersetzen.

 

Übersicht über die im Jahre 2000 im Internet veröffentlichten Predigten unseres
Pfarrers Dr. Czeslaw Lukasz
(Ausnahmen sind entsprechend ausgewiesen):



24.12.2000 "Weihnachten mit Qualität", zum Weihnachtsfest

19.11.2000 "Warum der Glaube Gemeinschaft und Kirche braucht", zum Fest Patrozinium

01.11.2000 "Unsere Heimat ist im Himmel", zum Fest Allerheiligen

15.10.2000 "Um ein mutiges christliches Profil in der pluralistischen Gesellschaft", zum Kirchweihfest 2000 und zum Abschluss der "Woche der offenen Tür"

24.09.2000 "Woche der offenen Tür - Ziele und Motivation"

17.09.2000 "Über die Einzigkeit Jesu Christi und der Kirche", zur Erklärung der Glaubenskongregation "Dominus Iesus"

09.09.2000 "Wo war die deutsche Jugend?", über den Weltjugendtag in Rom (15.-20.8.00)

16.07.2000 "Bilanz 2000: Mit gesundem Selbstbewusstsein in die Zukunft", zum Pfarrfest 2000

22.06.2000 "Warum die Kelchkommunion?", zum Fronleichnamsfest

11.06.2000 "Wo heute 'neues Pfingsten' am Dringendsten ist"zum Pfingstfest

28.05.2000 "Mit Jesus durch das Labyrinth des Lebens"

23.04.2000 Predigt in der Osternacht

02.04.2000 Predigt nach der Jubiläumsreise der Pfarrei ins Heilige Land

12.03.2000 Predigt zum Beginn der Fastenzeit

22.01.2000 Predigt von Pfarrer Rhinow, ev. Michaelskirche Ottobrunn, zum Abschluss der Gebetswoche für die Einheit der Christen in St. Albertus Magnus

16.01.2000 Predigt zum Beginn der Gebetswoche für die Einheit der Christen

 



Predigten müssen "ankommen"!

Gedanken von Dr. Markus J. Plöbst, Pfarrer von Bad Aussee, Stmk.


"Vielleicht ist gerade das Predigen heute die größte Herausforderung für einen Priester. Er weiß, dass - anders als vor nur wenigen Jahrzehnten, als die priesterliche Autorität noch unangetastet war - gerade in einer pluralistischen Gesellschaft die Verkündigung stets auf Widerspruch stoßen kann und nicht mehr mit jener Selbstverständlichkeit angenommen wird, wie das früher üblich gewesen ist. Seinerzeit wurde einem Geistlichen geglaubt, eben weil er ein "Geweihter" war. Das priesterliche Sakrament allein hat seine Autorität sichergestellt.
In der demokratischen Gesellschaft der Gegenwart, in der der Streit um die richtigen (gesellschaftlichen, politischen oder weltanschaulichen) Weichenstellungen mit Argumenten ausgefochten wird, muss auch der Priester überzeugen können und sich diesen Auseinandersetzungen stellen - in den Landgemeinden, in den Pfarreien der Städte, im Amt des Bischofs und selbst in jenem des Papstes. Jeder Priester muss nach dem besseren Argument suchen und es so vermitteln, dass es auch in seiner Qualität verstanden wird. Es genügt nicht mehr, bloß darauf zu pochen, die Lehre der katholischen Kirche stehe automatisch und durch die Kraft der Evangelien über jeder anderen Glaubenslehre. Wer das tut und deswegen auf die Auseinandersetzung mit anderen verzichtet, darf sich nicht wundern, wenn unsere Gotteshäuser immer leerer werden und sich immer mehr Christen von uns in aller Stille verabschieden."

 



Copyright © 10 / 1999 - 2009 by Dieter Herberhold
Last updated 11.01.10