Predigten 2001



Gemeinsam dienen - Gemeinsam tragen
Zum Ehrenamt in der Kirche: Sieben Säulen des Gemeindelebens

(Röm 12,2-13; Lk 19,11-26)

Predigt von Dekan Lukasz am Pfarrfest, 15. Juli 2001

 

Wenn wir die zufälligen Passanten nach der Definition der Kirche fragen würden, würden wir viele unterschiedliche Antworten hören: Kirche - die gibt es katholisch und evangelisch; Kirche - das ist eine große Institution; Kirche – ja, da hat der Papst und der Vatikan das Sagen. Die wenigsten würden dabei wahrscheinlich an eine Pfarrgemeinde denken. Und dennoch gerade in der Pfarrgemeinde, in dieser kleinen Einheit, verwirklicht sich die Kirche vor Ort. Hier an der Basis sieht man am besten was Kirche ist, weil man hier konkreten Menschen, Frauen und Männern, begegnet, die die Kirche ausmachen und die Kirche sind.

Das II. Vatikanische Konzil definierte die Kirche als "das Volk Gottes". Mit diesem biblischen Begriff beschrieb das Konzil das Wesen der Kirche.
Die Kirche ist keine Vereinigung von Einzelgängern, die ihre Beziehung zu Gott individuell pflegen. Die Kirche ist im Wesentlichen eine Gemeinschaft der Gläubigen.

Wir alle sind Gemeinde

Durch Taufe und Firmung gehören alle Gläubigen dieser Gemeinschaft an und sie haben auch Anteil an der Sendung der Kirche und an der Erfüllung ihrer Aufgaben.
Die Würzburger Synode (1971-1975), die die Beschlüsse des Konzils für Deutschland umsetzte, definierte mit den folgenden Worten das Engagement und die Verantwortung der Gemeindemitglieder für ihre Gemeinde: "Kraft der Taufe und Firmung wirken alle in ihrer Weise mit am Auftrag Christi, seine Botschaft zu verkünden, seine Gemeinde aufzubauen und sein Heil in der liturgischen Feier zu vergegenwärtigen und im Leben zu bezeugen".

Für die Gemeinde bedeutet dies, so ebenfalls die Würzburger Synode, von einer "pastoral versorgten" zu einer Gemeinde zu werden, "die ihr Leben im gemeinsamen Dienst aller und in unübertragbarer Eigenverantwortung jedes Einzelnen gestaltet".
Mit anderen Worten: Die Pfarrgemeinde soll gemeinsames Anliegen aller sein. Jeder sollte sich für die Gemeinde verantwortlich fühlen, und sich an der Erfüllung ihrer Aufgaben beteiligen. Einer unserer Pfarrangehörigen hat dies so ganz direkt formuliert: Ein guter Christ sollte sich im Gemeindeleben engagieren.
Sie haben bereits in der Einführung gehört, dass sich das Wort Ehrenamt für die Bezeichnung des kirchlichen Engagements nicht eignet. Es ist eben nicht so, dass den Gemeindemitgliedern die Wahl überlassen ist, sich in der Gemeinde zu engagieren oder nicht, so wie einer sich überlegen kann, ob er Kassier im Tennisverein werden möchte oder nicht. Für die Christen ist die Kirche ihr eigenes Zuhause. Zum Wesen des Christseins gehört es, in einer Pfarrgemeinde zu leben, sie aufzubauen und sie mit den anderen zu tragen. Es ist eine gemeinsame Verantwortung aller Pfarrangehörigen.

"Gemeinsam dienen – gemeinsam tragen" ist das Motto für unser diesjähriges Pfarrfest. Wie kann ich dieser Gemeinde dienen? Wie kann ich diese Gemeinschaft tragen? Wo kann ich mich engagieren? Wir werden heute die wichtigsten Dienste im Leben der Gemeinde aufzählen. Wir können sie in sieben Bereiche aufteilen und wir möchten sie heute bildhaft vorstellen. (Sieben große Tafeln/Bretter, je mit dem Namen eines Dienstes, werden jeweils von einem Mitglied der Gemeinde gezeigt und während der Erklärung hoch gehalten. Die Träger sagen anschließend einige Worte über ihr Engagement).

Verkündigung (1)

"Gehet hinaus in die ganze Welt und verkündet allen das Evangelium ..., macht alle Menschen zu meinen Jüngern" - dieser Auftrag Christi gilt auch heute für jede Pfarrgemeinde. Es ist die wichtigste Aufgabe, die uns aufgetragen ist: Die frohe Botschaft von dem liebenden Gott, der in Jesus Christus auf unvorstellbare Weise den Menschen nahe gekommen ist, weiter zu geben.
Bei dem Wort "Verkündigung" denken viele nur an die Predigt. Sicher, die Predigt hat im Dienst der Verkündigung eine besondere Stellung. Das Evangelium wird aber überall dort verkündet, wo von Gott, von Jesus, von der Kirche gesprochen wird, überall dort, wo das Zeugnis des Glaubens gegeben wird. Im Leben der Pfarrgemeinde sind es verschiedene Gruppenstunden und Einzelgespräche.

Verkünder der frohen Botschaft im Gemeindeleben sind z.B. Frauen, die als Gruppenleiterinnen Kinder auf die Erstkommunion und Jugendliche auf die Firmung vorbereiten.

Es sind junge Mütter und Väter, die im Kirchen-Kinder-Club den Kleinsten von Jesus erzählen. Es sind Männer und Frauen, die den Bibelkreis, den Gebetskreis, die Exerzitien im Alltag leiten.

Zu den "Verkündigungsträgern" gehört auch der Pfarrbrief und unser Auftritt im Internet. Somit sind alle, die Beiträge für den Pfarrbrief schreiben, die ihn redigieren, die ihn austragen, die unsere Homepage ausbauen und pflegen - die Verkünder des Evangeliums.

Stellvertretend für alle, die im Dienst der Verkündigung in unserer Gemeinde stehen spricht Frau Striegel, die eine Firmgruppe geleitet hat, einige Worte.

Liturgie (2)

Die Apostelgeschichte berichtet: Alle, die an das Evangelium geglaubt haben, hielten fest "an der Lehre der Apostel und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten" (Apg 2,42). Was hier beschrieben ist, bezeichnen wir heute als "Liturgie" und das Brotbrechen als "Eucharistie". Die Eucharistiefeier am Sonntag, am Tag der Auferstehung Christi, ist der Höhepunkt des Gemeindelebens. Neben der Eucharistie werden in der Kirche andere Sakramente gespendet und Andachten gehalten.
Damit diese Formen der Liturgie gefeiert werden können und zu den Höhepunkten des Glaubenslebens werden, bedarf es mehrerer Menschen, die sie vorbereiten und gestalten.

In den liturgischen Diensten in unserer Gemeinde stehen: Lektoren und Kommunionspender, Ministranten, Chormitglieder, die rhythmische Musikgruppe, Frauen, die den Blumenschmuck machen, der Kirchenbauverein, der sich um ein würdiges Gotteshaus und seine Ausstattung kümmert und nicht zuletzt einige Frauen und Männer, die sich für eine lebendige Liturgie einsetzen und im Liturgiekreis thematische Gottesdienste vorbereiten, wie z.B. den heutigen.

Stellvertretend für alle, die sich im Bereich Liturgie engagieren, steht hier Herr Lamatsch. Er ist Lektor und macht im Arbeitskreis Liturgie mit.

Diakonie (3)

Nach Verkündigung und Liturgie ist die Diakonie die dritte Säule des Gemeindelebens. Dem Beispiel Jesu und der Urkirche folgend, stellt auch die Pfarrgemeinde das Gebot der Nächstenliebe an die erste Stelle. Die Kranken, die Alten, die Bedürftigen, die Einsamen sollten eine besondere Stellung im Leben der Gemeinde einnehmen. Deshalb, neben viel individueller Zuwendung, die die einzelnen Christen dem Nächsten zeigen, übernehmen einige Frauen und Männer der Gemeinde die feste Aufgabe sich um diese Menschen regelmäßig zu kümmern.

Es sind in unserer Gemeinde die Frauen und Männer des caritativen Helferkreises, die Hausbesuche machen, die Geburtstagswünsche austragen und die, die den Seniorenclub betreuen.

Stellvertretend für alle, die sich im Bereich Diakonie einsetzen, steht hier Frau Weber. Sie besucht kranke und alte Menschen, gratuliert vielen im Namen der Pfarrei zum Geburtstag.

Bildung (4)

Eine christliche Gemeinde hat auch einen Bildungsauftrag. Es geht darum, dass unser Glaube reflektiert, vertieft und begründet wird. Die Kirche war immer im Bereich Bildung aktiv und leitet auch heute Schulen auf verschiedenen Ebenen.
Unsere Pfarrgemeinde erfüllt den Bildungsauftrag nicht nur dadurch, dass sie – durch hauptamtliche Angestellte - den Kindergarten, Hort, den Religionsunterricht in der Schule trägt, sondern auch durch das ehrenamtliche Engagement seiner Mitglieder, die das Gespräch am Vormittag betreuen, die Vorträge für Erwachsene organisieren oder in der Männerrunde über Gott und die Welt diskutieren.

Stellvertretend für alle, die sich für Bildung einsetzen, steht hier Herr Dr. Ebert. Er ist für die Erwachsenenbildung zuständig.

Solidarität (5)

Schon Paulus hat auf seinen Reisen für die ärmeren Gemeinden Geld gesammelt. Als eine katholische Gemeinde hier in Ottobrunn fühlen wir uns der Kirche auf der ganzen Welt und den Armen verbunden.
In dieser solidarischen Verbundenheit engagieren sich in unserer Gemeinde Frauen und Männer, die für die Caritas sammeln, die die Waren aus dem "Eine-Welt"-Handel verkaufen und die Kinder, die als Sternsinger durch die Straßen ziehen. Solidarisch zeigen sich auch die Gemeindemitglieder, die Schwester Maria Stadler in Sibirien, Pater Leeb in Brasilien, Pater Gerhard in Afrika unterstützen, sowie auch die, die für die Bulgarienhilfe, für Misereor, Adveniat und Missio spenden.

Stellvertretend für alle, die sich für mehr Solidarität einsetzen, steht hier Herr Klebel. Er engagiert sich für die "Eine-Welt".

Gemeinschaft (6)

Wir Christen sind keine Einzelgänger. Durch die Taufe sind wir in die Gemeinschaft der Christen eingebunden. In der Pfarrgemeinde soll diese Gemeinschaft nicht nur in den Gottesdiensten, sondern auch außerhalb sichtbar werden. Dazu bedarf es vieler Frauen und Männer, die diese Zusammenkünfte organisieren.
Schön, dass unsere Pfarrgemeinde zu denen gehört, die gerne im Pfarrsaal feiert: den Kirchweihsonntag, das Patrozinium, das Rorate-Frühstück, den Faschingsball, das Osterfrühstück, den Frühschoppen an Fronleichnam, das Pfarrfest – um nur einiges zu nennen.
Ohne Engagement der fleißigen Helferinnen und Helfer wären diese Feste nicht durchführbar. Hier gebührt eine große Anerkennung den Frauen und Männern aus dem Arbeitskreis Feste und Feiern.
Das Gefühl der Gemeinschaft vermitteln auch kleinere Kreise, wie die beiden Familienkreise, Ministrantengruppen, das Jugend-Café wie das Eine-Welt-Café, die nur dann funktionieren, wenn sie organisiert und betreut werden.

Stellvertretend für alle, die die Gemeinschaft fördern, steht hier Frau Lehner, die Leiterin des Arbeitskreises Feste und Feiern.

Leitung (7)

Die Menge der Aufgaben und das vielfältige Leben der Pfarrgemeinde müssen organisiert und koordiniert werden.
Das ist die Aufgabe des Pfarrgemeinderates. Frauen und Männer übernehmen im Pfarrgemeinderat in besonderer Weise Verantwortung für das Ganze der Pfarrgemeinde – die pastoralen Fragen zu beraten, die vielfältigen Dienste der Einzelnen wie auch der Gruppen zusammenzuführen, Charismen zu entdecken und zu fördern und nach den Herausforderungen und Aufgaben für die Gemeinde in der Gesellschaft zu fragen.
Ein anderes leitendes Gremium, die Kirchenverwaltung, ist für die weltlichen Anliegen zuständig. Frauen und Männer, die in der Kirchenverwaltung mitarbeiten, kümmern sich in ihren Beratungen um die materielle Basis des Gemeindelebens und um ein gutes Personal in unseren Einrichtungen.

Stellvertretend für alle, die sich in beiden Gremien engagieren spricht Herr Dr. Hopf, der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates.

Sieben Säulen

Sieben Dienste, sieben Aufgaben haben wir genannt, die für eine Pfarrgemeinde von wesentlicher Bedeutung sind und die die Gemeinde und ihr Leben ausmachen. Stellen wir jetzt diese sieben Dienste nebeneinander. (die Tafeln werden aufgestellt)
... Es entsteht die Kirche, unsere Kirche. Sie wird von diesen sieben Diensten getragen, die wie Säulen funktionieren. Gemeinsam dienen – gemeinsam tragen. Auf die Frauen und Männer, die sich in den einzelnen Bereichen engagieren, baut unsere Kirche. Aus ihrem Engagement lebt unsere Gemeinde.

Ich danke allen und ich danke heute Gott für alle, die unsere Gemeinde tragen und es sind nicht wenige. Auf der Liste der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die wir letztes Jahr zur Adventsfeier einluden, stehen über 150 Namen. Es sind nur die, die eine feste Aufgabe haben. Was wäre unsere Gemeinde ohne sie!

Und dennoch ... die Aktiven, die Ehrenamtlichen könnten noch mehr sein. Jedes Aufgabenfeld und jede Gruppe ist offen und würde sich über Zuwachs freuen. Es könnten noch andere Gruppierungen und Initiativen entstehen. Viele ...

Talente einsetzen

Im heutigen Evangelium hat Jesus das Gleichnis von den Talenten erzählt. Jedem von uns ist eine Fähigkeit gegeben worden, die er für den Aufbau der Gemeinde einsetzen kann. Die einen können mehr erwirtschaften die anderen weniger, aber keiner darf sein Talent aus Angst verstecken: er wäre dann ein schlechter Diener.
Hören wir zum Schluss noch einmal die Worte des heiligen Paulus aus der heutigen Lesung. Besser als er kann man nicht sagen, worum es in einer Gemeinde geht:

Wir haben unterschiedliche Gaben, je nach der uns verliehenen Gnade.
Hat einer die Gabe prophetischer Rede, dann rede er in Übereinstimmung mit dem Glauben;
hat einer die Gabe des Dienens, dann diene er.
Wer zum Lehren berufen ist, der lehre;
wer zum Trösten und Ermahnen berufen ist, der tröste und ermahne.
Wer gibt, gebe ohne Hintergedanken;
wer Vorsteher ist, setze sich eifrig ein;
wer Barmherzigkeit übt, der tue es freudig. (...)
Seid einander in brüderlicher Liebe zugetan, übertrefft euch in gegenseitiger Achtung!
Lasst nicht nach in eurem Eifer, lasst euch vom Geist entflammen und dient dem Herrn! (Röm 12,6-11)


Einführung in den Gottesdienst zum Pfarrfest am 15. Juli 2001

von Monika Modrow-Lange

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2001 zum "Jahr des Ehrenamts" ausgerufen und stellen mit dieser Initiative die hohe Bedeutung ehrenamtlichen Engagements als Qualitätsmerkmal einer Gesellschaft unter Beweis.
"Ohne diese Bereitschaft, sich ehrenamtlich, d.h. freiwillig, unentgeltlich und gemeinwohlorientiert zu engagieren", so formuliert es die Konrad-Adenauer-Stiftung, "wäre unsere Gesellschaft ärmer".
"Ärmer" - ich denke, wir müssen noch einen Schritt weiter gehen, denn für meine Begriffe steht und fällt die Lebensfähigkeit unserer Komfort-Gesellschaft mit dem Vorhandensein Ehrenamtlicher – wenn wir nur beispielsweise an die Freiwilligen Feuerwehren, das Technische Hilfswerk oder die Rettungsdienste wie Johanniter, Malteser oder das Rote Kreuz denken.

Darüber hinaus erhöhen Ehrenamtliche die Lebensqualität unserer so genannten "Spaß-Gesellschaft". Etwa 17 % aller Deutschen, so sagt eine der zahlreichen Statistiken, engagieren sich ehrenamtlich in Vereinen, Organisationen und informellen Gruppen; sie haben Freude an einem bestimmten Sujet, sie tanzen, sammeln Briefmarken, züchten Brieftauben, spielen Schach, fotografieren – die Liste wäre endlos fortzusetzen; mit ihrem ehrenamtlichen Engagement teilen sie ihre Freude mit anderen und sichern den Fortbestand ihrer Organisation.
Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb haben wir im Liturgiekreis bei der Vorbereitung des heutigen Gottesdienstes ganz bewusst auf den Begriff "Ehrenamt" verzichtet. Denn die Triebfeder für den freiwilligen Dienst in der Kirche sind nicht die Begeisterung für ein Hobby oder die Erwartung, für die langjährige Tätigkeit in einem Verein von dessen Vorstand mit einer Urkunde, einem Pokal, einer Plakette geehrt zu werden.

"Gott zu Ehren" füllen wir unser Amt aus, so gut wir es vermögen. Und so wie wir in St. Albertus Magnus arbeiten 125.000 Männer und Frauen im Erzbistum München und Freising freiwillig in ihren Pfarrgemeinden mit. 125.000 - damit ließe sich das Münchner Olympiastadion knapp zwei Mal füllen.
Aus dieser Menge müssten alle Ottobrunner Erwachsenen, 16.000 nämlich, eine Sammelbüchse in die Hand nehmen, um die Anzahl der Caritashelfer und –sammler zu repräsentieren. Fast ebenso viele, 15.000, singen in den Kirchenchören. Alle Ottobrunner Bürger und die Hohenbrunner noch dazu wären nötig, um die Anzahl der Ministrantinnen und Ministranten darzustellen. 3000 Freiwillige, also etwas mehr als all unsere Pfarrangehörigen, engagieren sich als Lektoren und Kommunionhelfer. Halb so viele, 1500, sind in der Erwachsenenbildung tätig. Diese Liste ließe sich noch eine Weile fortsetzen. Alle ehrenamtlichen Mitarbeiter sind keiner Vereinssatzung verpflichtet und müssen keinen Eid leisten wie in einem politischen Gremium. Sie und uns trägt Gottes Auftrag "Seid einander in geschwisterlicher Liebe zugetan, übertrefft euch in gegenseitiger Achtung! Lasst nicht nach in eurem Eifer, lasst euch vom Geist entflammen und dient dem Herrn!" (Römerbrief 12,10-11)

Dieser Dienst am Herrn und an unseren Mitmenschen hat eine andere Qualität und eine andere Dimension als das, was landläufig unter Ehrenamt verstanden wird – wobei es, das gebe ich zu, sicher Überschneidungen geben kann.
Wir haben lange nach einem Motto für den heutigen Tag gesucht, der das "Miteinander - für Gott" kurz und treffend ausdrückt.

Gemeinsam dienen, gemeinsam tragen

haben wir schließlich gewählt, und dass dieses Dienen und Tragen ohne Selbstzweck dennoch Freude machen kann, sehen Sie an der Zeichnung auf dem Plakat zum heutigen Pfarrfest und nicht zuletzt an allen Freiwilligen unserer Pfarrei!



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Last updated 06.12.07